Die Softwareentwicklerkonferenz
zu Internet of Things und Industrie 4.0
Köln, KOMED, 1.-3. April 2019

building IoT 2019 » Programm »

// Die Mehrbelastung der Sicherheit im IoT mit neuen Techniken bewältigen

Für die IT-Sicherheit muss im Kontext von IoT vieles neu gedacht werden. Sämtliche Anforderungen an die Sicherheit und Performance von sowohl Netzwerken als auch den IoT-Geräten selbst weichen gegenüber herkömmlichen Geräten wie PCs und Laptops stark ab. Für den Einsatz von IoT-Geräten in einem Firmen- oder Campus-Netzwerk müssen erst einmal technische und administrative Voraussetzungen für den Einsatz von IoT geschaffen werden.
Bei der Integration einer neuen Sicherheitsarchitektur sind Ansätze des Software-defined Networking (SDN) hilfreich. Jedoch sind diese Lösungen vielfach noch nicht flächendeckend bekannt, da SDN in vielen Firmennetzwerken noch keine große Rolle spielt.

Vorkenntnisse
Das Bewusstsein, dass IT-Sicherheit wichtig ist und man dort am besten keinen Aufwand spart.

Lernziele
Vor zehn bis 15 Jahren haben Mobilfunkanbieter ohne mediale Aufmerksamkeit ihre Verbindungsnetze auf software-definierte Netzwerke (SDN) umgestellt. Nun wird die Technik in Anbetracht der wachsenden Zahl von Mobil- und IoT-Geräten auch für Unternehmen und größere Organisationen interessant. Wir wollen das Wissen über Funktionen und Potenziale von SDNs stärken, insbesondere im Kontext der Netzwerksicherheit. Durch eigene Forschungen in diesen Bereichen können wir viele Best Practices für Netzwerkadministratoren, Entwickler und Entscheidungsträger weitergeben.

// Jonathan Stoll

studierte Informatik mit Schwerpunkt Software Engineering und Cyber Security an der Uni Würzburg. Während seines Studiums machte er sich nebenbei selbstständig und gründete eine Firma, mit der er heute Firmen zu verschiedenen IT-Fragestellungen berät. Zu seinen Schwerpunkten zählt die Verbesserung von Algorithmen im Bereich Software-defined Networking und Netzwerksicherheit.


// Lukas Iffländer

ist Doktorand an der Uni Würzburg und promoviert gerade im Bereich Sicherheit in IoT-Systemen. Seine Expertise liegt im Bereich Cloud Computing, wo er sich mit den Bereichen Autonomic Computing sowie dem Performanz- und Ressourcen-Management von virtualisierten Umgebungen auseinandersetzt.